Ueli Jäggi

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2020

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ZWINGLI

2019

Regie: Stefan Haupt

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Ueli Jäggi

Geboren 1954 in Olten. Nach einem Studium der Germanistik, Romanistik und Geschichte besuchte er 1978 die Schauspiel-Akademie in Zürich. Seine ersten Engagements hatte er am Theater der Jugend in München und am Staatstheater Nürnberg. Es folgten das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg und die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. In den 90er Jahren spielte er am Theater Basel, wo er Christoph Marthaler kennen lernte, mit dem ihn seitdem eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet, zuletzt für die Produktionen «Tiefer Schweb» 2017 an den Kammerspielen München, 2018 in «Häuptling Abendwind» am Schauspielhaus Hamburg und 2019 am Schauspielhaus Zürich «44 Harmonies for Appartement House 1776». Dort war er im selben Jahr auch in Frank Castorfs  Inszenierung von «Justiz» nach Friedrich Dürrenmatt zu sehen.


2001 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt und erhielt 2004 und 2006 den Deutschen Hörbuchpreis für seine Lesungen von Melvilles «Bartleby der Schreiber» und Gogols «Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen». 

Seit 2008 spricht er den Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner im SWR-RadioTatort der ARD.                                                                                                                                                                                                              In den Hörspielbearbeitungen von Hansjörg Schneiders Hunkelerromanen verkörpert er den bärbeissigen Kommissar Hunkeler. 

Seine Hörspiel-Geschichten als «Privatdetektiv Musil» und Polizeileutnant Linder, alias Matthias Gnädinger,  sind Kult geworden.


Ueli Jäggi wirkte in verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen mit, z.Bsp. «Sennentuntschi» (Michael Steiner), «Die Akte Grüninger» (Alain Gsponer), «Liebe und Zufall» (Fredi Murer) und in «Zwingli» (Stefan Haupt).  2020 war er als Sägereibesitzer Mulliger in der zweiten Staffel «Wilder» auf SRF zu sehen.

Neben seiner Tätigkeit als freier Schauspieler arbeitet er auch als Regisseur. Am Luzerner Theater inszenierte er die schweizerdeutsche Fassung von «Das Ende vom Anfang» von Sean O’Casey, Friedrich Dürrenmatts «Das Versprechen», «Der Gehülfe» nach dem Roman von Robert Walser und «In Amrains Welt. Auf der Suche nach der wiedergefundenen Zeit» nach Texten von Gerhard Meier, Tschechows «Onkel Wanja» und am KonzertTheater Bern Kafkas «Der Verschollene» (Amerika).

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WILDER 

2020 

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